Ästhetik

Wenn es um Bodybuilding geht scheiden sich beim Stichwort Ästhetik meist die Geister. Die einen finden Muskelberge grotesk, unnatürlich oder „eklig“, in den Augen der anderen sind ausdefinierte Musklen und Masse DAS Schönheitsideal.

Was mich angeht, ich bin da auch geteilter Meinung und möchte mich ehr auch die Lebensweise, die Wertsetzungen und Ideale beziehen, die mit exzessiv betriebenem Bodybuilding einhergehen. Meiner Meinung nach ist die zu intesive Beschäftigung mit dem eigenen Körper und die Verinnerlichung und Verfolgung außerer Schönheitsideale ehr Horizont-limitierend als erweiternd. Rückt der Körper und das Taining zu sehr in den Mittelpunkt, nehmen oberflächliche Werte einen zu großen Stellenwert ein und verhindern auf Dauer gesehen die Möglichkeit eines breitgefächerten und vor allem zufriedenstellenden Lebensgefühls.. Kurz: ich bezweifle dass das Streben nach körperlicher Perfektion zu Erfüllung und Zufriedenheit führt. Ich möchte diesen Punkt an dieser Stelle nicht weiter ausführen..

Klar, ich selbst finde die Möglichkeit der Gestalung des eigenen Körpers auch faszinierend und habe selbst Spaß an Sportlicher Betätigung. Um nun auf den ästethischen Aspekt zurückzukommen: Bis zu einem Gewissen Grad finde ich durch Fitnesstraining gestylte Körper schön, vorausgesetzt, sie wirken nicht zu unnatürlich, und vor allem muss die Bewegung und das Bewegungsgefühl erhalten sein (was nunmal bei den meisten Bodybuildern mit wirklichen Bergen nicht der Fall ist).

Kurz: Das sind für mich zwei Beispiele körperlicher Ästhetik auf rein optischer Ebene. Die Bodies wirken auf mich nicht grotesk und sind angenehm und eindrücklich in Szene gesetzt…

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